Focke Wulf Fw190 - Topp-Rippin

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahr 2005

"Yakkie Mark" baut zeitgleich auch eine Topp´sche und hat sich für einen ZDZ40 entschieden. Der Motor ist bärenstark, baut kleiner als der ZG45, also eigentlich eine gute Wahl ....

Nun denn, den ZG über Ebay verkauft und einen ZDZ 40 geordert. Der Motors ist mit Zündung, also auch Platz für einen Zündungsakku suchen und natürlich für die Auspuffanlage. Ich habe hierzu einen Krumscheid-Dämpfer gewählt welcher der Einlass wie Auslass vorne hat. Dazu das Krümmer-Lötset. das Lüfterrad habe ich von Stefan Bastian bekommen (nochmal herzlichen Dank dafür) denn das Bausatzlüfterrad ist nicht zu verwenden. Die Kunststoff-Schaufeln werden darin eingeklebt. Durch die stramme Passung gibt es Belastungsrisse und die Blätter können abmontieren. Muss nicht sein. Das Lüfterrad von Stefan ist aus Kohlefaser, da passiert nichts mehr.

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Februar 2005

03.02. - 07.02.2005 Es geht weiter mit dem Rumpfausbau. Der ZDZ sitzt am Platz. Jetzt ist es Zeit den Krümmer zu löten und den Auspuff an die Gegebenheiten im Rumpf anzupassen. Ein Drama. Der Rumpf ist zu klein um alles unterzubringen und der ZDZ ragt ziemlich weit aus der Rumpfkontur heraus. Die Zündung reitet ganz oben auf dem Rumpf. Der Auspuff liegt quer im Rumpf, stößt dabei fast am Tragwerk an. Die Kunst ist  also die Wärme vom Tragwerk fernzuhalten. Schwierig ....

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Problem 2 die Anordnung der Akkusätze. Der Empfängerakku sitzt zu nahe an Zündung und Zündungsakku. Wegen Schwerpunktproblemen ist aber eine Verlegung der Empfängerakkus in den Rumpf nicht sehr witzig. Ich verlor die Lust am ZDZ ...

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Am Tragwerk gings auch etwas weiter. Die Lackierung im klassischen Standardtarnschema der Ehem.Luftwaffe

RLM 76 lichtblau / RLM 75 grauviolett und RLM 74 graugrün

Standard Lack A Reihe 1944 stencils 2


Die Nationalitätskennzeichen aus der damaligen Dienstvorschrift

LuftwaffKennungbalken LuftwaffKennungoben 

LuftwaffKennungunten  LuftwaffKennungrumpfzens

Die Farben sind von LifeColors, also Plastikmodellbaufarben. Die LifeColors können mit Wasser verdünnt werden, sind also perfekt für eine Keller-Lackierung geeignet. Die Farbtöne sind bereits abgemischt und können direkt auf das Modell gespritzt werden. Klar dass vorher grundiert und verschliffen wurde. Wo Licht ist auch Schatten, so ist die Trockenzeit der LifeColors relativ lange, auch sind die Farben nicht so extrem stark pigmentiert. Es bedarf also schon 2 Lackschichten. Die Döschen haben je 22ml, der Verbrauch für das Tragwerk war je 2 Dosen für die Oberseite (RLM 74 und 75), das RLM76 schlug mit 5 Dosen zu Buche. Alle meine Farben kaufe ich bei Hanke-Modellbau. Bitte beachten : bei Lackierungen immer für ausreichend Belüftung sorgen (!!) und eine gute Aktivkohle-Atemmaske ist Pflicht (!!)

Nach dem der Lack richtig trocken war, habe ich die Beplankungslinien mit einem alten Eisensägeblatt vorsichtig eingeritzt und die Nieten mit einem Kugelfräser aus dem Zahnarztbereich mit dem Dremel angedeutet. Hier ist es hilfreich wenn man gute Zeichnungen hat. Mittleweile war meine Fw190 Sammlung einige Gigabyte groß, also auch das war kein Problem. Empfehlen kann ich hier die Pläne von Arthur Bentley. Die Kanonen bestehen aus GFK-Rohren, die ich mit Goldkontaktstecker in die Fläche gesetzt habe. Zum Transport kann man die Teile einfach abziehen. Eine Festverleimung bringt ggfs. nur Folgeschäden. Jetzt ging es an das "Weathering", also das Altern der Lackierung. Hier habe ich mit mehreren Farben und einer feinen Airbrush gearbeitet. Es bedarf schon sehr viel Zeit dafür, aber das Ergebnis überzeugt. Die Balkenkreuze habe ich auch lackiert und nicht auf Decals zurückgegriffen. Die lackierten Markierungen wirken dadurch wesentlich authentischer. Nach etlichen Stunden war das Tragwerk fertig und ich reif für ein "Zäpfle" 

Zeit zum Spielen - Die Pilotenpuppe "Major Wagner" wurde von Ralf Rohmann geliefert. Ein bisschen "Zäpfle"-Konsum und ein launiges Telefonat mit Yakkie-Mark und die Bilder waren im Kasten. Ja wir warbirdlers sind alle ein bisschen Bluna ! -)

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27.02.2005 Seitenruder bespannt und mit "Rückfahrscheinwerfer" versehen, sowie den Sporn eingebaut.

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Die Kanzel wurde auch etwas verbessert und mit Rückenpanzer, Abstrebung und Verspannungen verscaled.

rückenpanzer   haube FW190

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März 2005 - Mai 2005

Jetzt ging es ans Rumpf lackieren, auch hier wieder weathering mit der airbrush. Ich brauche so etwas zwischendurch, denn die Motorfrage ist komplett entnervend.

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April 2005

Ich hätte gleich am Anfang auf Freund & Flügelmann Stefan Bastian hören sollen. Er fliegt seine Topp-Fw190 mit einem Laser 200 Vee. Die Laser sind leider extrem teuer, aber passen eben optimal. Ich nutzte die Gunst der Stunde und kaufte einer Vee240 über Ebay. Der Preis war günstig, der Motor aber im nachhinein so nicht lauffähig. Die Steuerzeiten waren verstellt, der Motor kam nicht auf Touren. Also auf nach England zu Neil Tidey Laser-Engines zum Service. Lehrgeld, trotzdem insgesamt noch günstig.

Aber zuerst ein paar verhasste Lötereien.... ganz rechts das Miniservo, welches das Fahrwerksventil ansteuert

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und da ist er nur der Laser Vee 240

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Am Ende ging die Entscheidung in diese Richtung - das V ist nach oben offen. Die Glühkerzen bekommen Saft von einer internen Glühanlage

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Doppeltanks wie Laser das gerne haben :-) - alternativ kann auch ein Tank verbaut werden, dieser muss dann aber mit zwei Pendeln bestückt sein, derweil jeder Vergaser des Laser eine eigene Sprit-Zufuhr bekommen muss. Das Pendel muss in Höhe der Düsennadel liegen, die Tankentlüftung muss nach vorne zeigen. Der Laser ist an dieser Ecke sehr zickig

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ein schöner Motor der Laser 240 VEE

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